Aufwertung des Areals „Stadthalle“ für neues Veranstaltungszentrum Winsen

Foto: SPD-Ortsverein Winsen (Luhe)

Thomas Kierschke, Mitglied im Ausschuss für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften

 

Die Winsener SPD konkretisiert Ihre Forderung nach einem neuen Veranstaltungszentrum: Die Stadthalle als Bürgerhaus und Veranstaltungszentrum erhalten und gleichzeitig um einen Hotelbetrieb erweitern.

Eine optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird dazu beitragen, dass dieses Konzept gleichzeitig die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes aber auch des gesellschaftlichen Lebens in Winsen deutlich spürbar stärkt.

 

Für Benjamin Qualmann, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, zeigt das Gutachten des Büros "ift Freizeit- und Tourismusberatung" eindeutig in diese Richtung. Ein kombiniertes Konzept aus Veranstaltungssaal, Tagungsräumen und Hotel in Winsen sei sinnvoll und funktioniert. „Deshalb unterstützt die Winsener SPD die Neuausrichtung am Standort Stadthalle, was im Gutachten als sinnvollste Lösung herausgestellt wird. Wir halten dabei an unserem Ziel fest, dass wir zu Jahresbeginn angestoßen haben“, so Qualmann. Es sei von der SPD zwar ein anderer Standort favorisiert worden, aber wenn der Hotelbetrieb und ein öffentliches Raumangebot im Sinne eines Bürgerhauses unter einen „Hut“ gebracht werden, sei das ein gutes Ergebnis.

Allerdings würde die notwendige und umfangreiche Sanierung und Erweiterung des alten und teilweise maroden Gebäudes der Stadthalle mit dieser Variante wohl zulasten der Stadt gehen. „Mit unserem ursprünglichen Antrag hätte ein Investor die Gebäude erstellt, nun müssen wir als Stadt die notwendigen Beschlüsse fassen und die Stadthalle mit Blick auf Ausstattung, Akustik, Kapazität und Ambiente ins 21. Jahrhundert bringen. Darauf weist auch das Gutachten explizit hin. Es gilt jetzt, dafür ein Konzept zu erstellen. Das ist eben der Nachteil der vom Planungsbüro aber auch der Verwaltung favorisierten Variante. Wir erwarten jetzt, dass sich alle Beteiligten in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften zu ihrer Verantwortung bekennen und zielorientiert handeln“, stellt Ausschussmitglied Thomas Kierschke die Aufgaben für den Standort heraus.

Ziel sei für die Winsener SPD nach wie vor, dass ein zentraler Veranstaltungsort für die Winsener Kulturszene geschaffen wird, wo Veranstaltungen durchgeführt werden können, für die der Marstall zu klein und die technische Ausstattung unzulänglich sind. Zugleich soll eine Positionierung der Kreisstadt Winsen als Mittelpunkt der Kultur in der südlichen Metropolregion erreicht werden.

 

Hintergrund zum Gutachten: Das Planungsbüro ift beurteilt das Areal Stadthalle mit „Gut“, da teilweise große verfügbare Flächen einen kombinierten Betrieb mit der Stadthalle denkbar machen. Zudem sei auch eine gute Sichtbarkeit von der Luhdorfer Straße aus gegeben. Darüber hinaus seien „Gute“ Kopplungsmöglichkeiten mit der Stadthalle vorhanden, die aber saniert werden müsse. Tagungsräume sollten entweder in die Stadthalle oder in das neue Hotel integriert werden. Ausschlaggebend für den Standort sei zudem die optimale Anbindung per Bahn und Pkw sowie dem Busverkehr am nahen Bahnhof. Empfohlen wird bspw. ein Tagungshotel, Businesshotel oder Budgethotel.

 
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