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14. März 2018: Stadtrat beschließt die Abschaffung der Horte

Der Rat hat heute mit den Stimmen von CDU und FDP auch die Abschaffung der Horte beschlossen.

Unser Antrag, die Qualität an den Ganztagsgrundschulen auch mit Blick auf die Betreuungszeiten an jene der Horte anzupassen, wurde abgelehnt. Beschlossen wurde stattdessen:

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a) an den Hortstandorten der Alten Stadtschule – Hort der Kita M-C-W -, der Hanseschule, der Schule am Ilmer Barg/Roydorf und Luhdorf, der Grundschule Pattensen und der Schule im Borsteler Grund eine Aufnahme von Hortkindern letztmalig für das Kita-Jahr 2018/19 zuzulassen. Danach erfolgt keine Aufnahme mehr. Diese Kinder können max. bis zum Ende des Kita-Jahres 2019/20 den Hort besuchen. Die Horte werden spätestens zum Ende des Kita-Jahres 2020/21 aufgelöst.

b) an dem Hortstandort der Alten Stadtschule – Hort in der Kita Rote-Kreuz-Straße – keine Aufnahmen für das Kita-Jahr 2018/19 und folgende mehr zuzulassen und den Hort mit dem Ausscheiden der letzten Hortkinder auslaufen zu lassen.

c) Die Verwaltung zu beauftragen, mit den Trägern Gespräche bezüglich der Vertragsauflösung zu führen und gem. der unter a) und b) genannten Beschlussempfehlung umzusetzen.

d) An den Ganztagsschulen Hanseschule, Schule am Ilmer Barg (mit Luhdorf), Schule im Borsteler Grund und Grundschule Pattensen wird beginnend mit dem Schuljahr 2018/19 eine Spät- und Freitagsbetreuung (Mo – Do 15:30 – 17:00 Uhr und Fr. 13:00 – 15:30 Uhr) angeboten. Für die Alte Stadtschule wird eine ähnliche Lösung mit PaedIn angestrebt.

Eine Ferienbetreuung wird in den Herbst- und Osterferien für je 1 Woche und in den Sommerferien für mindestens 3 Wochen nachfragegerecht angeboten.

Eine Frühbetreuung ab 07:00 Uhr soll mit dem Auslaufen der Horte angeboten werden.

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Die CDU appellierte am Ende im Rahmen der Einwohnerfragestunde dahin gehend, dass die Eltern doch mehr Zeit mit den Kindern verbringen sollten und im Hort doch eh meist gut situierte Familien die Kinder parken. Das löste zu Recht Kopfschütteln aus und zeigt, dass die Winsener CDU noch nicht in der Realität der meisten Eltern angekommen ist.

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